Neben den schlechten und weiten Wegen mußten sich die Musikanten die ersten acht Jahre mit der Waschküche des „Stürmerhofes“, deren Ausmaße ca. 4x5x2 m betrugen, als Probelokal begnügen. In den Jahren 1961 - 1962 durfte die Musikkapelle den Widum als Probelokal benutzen und erst ab 1986 konnte die Musikkapelle in ein eigenes Probelokal, das zum Teil durch Eigenleistung im Dachboden der Volksschule errichtet wurde, einziehen. Da diese Lokal jedoch auch nicht mehr den gestiegenen Anforderungen entsprach konnte man im Mai 2006 in ein neues Probelokal einziehen das mit großer finanzieller Unterstützung des Landes und der Gemeinde St. Leonhard errichtet werden konnte.
Leider blieb auch die Musikkapelle Walten von Krisenzeiten nicht verschont; so war sie im Jahre 1975 dem Auseinanderbruch sehr nahe. Kurzfristig galt der Verein sogar als aufgelöst; es wurde nur noch zu kirchlichen Anlässen ausgerückt. Nur den unermüdlichen Anstrengungen des damaligen Obmannes Ferdinand Haller ist es zuzuschreiben, daß wieder ein erfolgreicher Neubeginn gemacht wurde. In der Zeit von 1982 bis 1990 verdoppelte sich die Anzahl der aktiven Musikanten von 20 auf 40.
Zur Zeit zählt die Musikkapelle Walten 36 aktive Musikanten zuzüglich 3 Fähnriche und 6 Marketenderinnen. Das musikalische Niveau entspricht dem der „Oberstufe“ und unter der Stabführung von Andreas Lanthaler legt die Musikkapelle auch großen Wert auf die Pflege der Marschmusik (Musik in Bewegung) indem sie sich auch an Wettbewerben beteiligt.
Kapellmeister: Christian Gamper (Dezember - Ende Mai) Adolf Augscheller (Sommermonate)
Obmann: Anton Augscheller
Stabführer: Andreas Lanthaler